Blockziegel

Der Blockziegel ist der seit jeher bekannte Mauerstein, der mit
einer ca. 12 mm dicken Lagerfuge vermauert wird. Der Mörtel
wird entweder mit der Kelle oder dem Mörtelschlitten vollflächig
auf der Lagerfuge aufgetragen.

Die Stoßfuge wird in der Regel mörtelfrei ausgeführt. Anstelle der Vertikalvermörtelung werden die Steine „knirsch“ in die Verzahnung des Nachbarziegels eingeführt und auf das vorbereitete Mörtelbett der Lagerfuge gesetzt. Durch Andrücken sowie das lot- bzw. fluchtrechte Ausrichten des Steines werden die Ziegel in Ihre endgültige Lage gebracht. Die mörtelfreie Stoßfugenverzahnung beschleunigt den Arbeitsfortschritt und erleichtert dem Maurer die Erstellung von qualitativ hochwertigem Mauerwerk.

Blockziegel können mit Normalmörtel oder im Außenwandbereich zur Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften auch mit Leichtmörtel (LM21 oder LM36) vermauert werden.

Ergeben sich Stoßfugen, die größer als 5 mm sind, so sind diese nach DIN 1053 beim Mauern beidseitig an den Wandoberflächen mit Mauermörtel zu verschließen. Dies dient der Erstellung eines einheitlichen Putzuntergrundes.