Formgebung

Über Transportbänder gelangt das so "abgelagerte" und gut
durchmischte, feuchte Rohmaterial zur Formgebung. Aus dem unförmigen Rohstoff wird ein Ziegel. Durch die wohldosierte Zugabe von Dampf entsteht eine geschmeidige plastische Masse, die in der Strangpresse mit hohem Druck durch ein Stahl-Mundstück gepresst wird.

Das Mundstück besteht aus einer Stahlplatte, die die Ziegellochung in umgekehrter Form besitzt. Der aus der Presse kommende endlose Ziegelstrang erhält das Lochbild des mit diesem Mundstück produzierten Ziegels. Für jeden Ziegeltyp und jede Ziegelgröße muss ein anderes Mundstück mit der entsprechenden Form und dem individuellen Lochbild in die Presse gesetzt werden.

Die Teilung des endlosen Stranges geschieht im Abschneider. Er schneidet mit einem feinen Stahldraht die Ziegel vom Strang ab. Die so entstandenen Formlinge haben bereits die Form des fertigen Ziegels, sind jedoch noch um das Schwindmaß (ca. 5-10%) größer als dieser.